Dieses Projekt zeigt, wie digitale Spielwelten zu kreativen Lernräumen werden können. In einer pädagogisch begleiteten Umgebung nutzen Kinder das Open-Source-Spiel Luanti (ehemals Minetest), um gemeinsam zu bauen, zu experimentieren und Probleme zu lösen.
Die offene Sandbox-Struktur des Spiels ermöglicht es den Teilnehmenden, ihre eigenen Ideen umzusetzen und gleichzeitig technische, kreative und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Statt vorgegebene Lösungen zu reproduzieren, gestalten die Kinder aktiv ihre eigene digitale Welt. Das Angebot ist bewusst nicht als klassischer Unterricht konzipiert, sondern als freiwillige, offenes Angebot mit handlungs-, projekt- und erlebnisorientiertem Charakter.
Ziel des Projekts ist es, Kindern einen kreativen Zugang zu digitalen Medien zu ermöglichen. Digitale Spielwelten werden dabei nicht nur als Unterhaltung verstanden, sondern als Raum für Lernen, Zusammenarbeit und Gestaltung.
Die Kinder werden dazu angeregt, Verantwortung in virtuellen Räumen zu übernehmen und kooperativ zusammenzuarbeiten. Dabei setzen sie sich spielerisch mit Lerninhalten – insbesondere aus dem MINT-Bereich – auseinander und knüpfen Verbindungen zwischen digitaler Spielwelt und ihrer Lebensrealität.
Gleichzeitig soll das Projekt zeigen, wie Game-based Learning in der pädagogischen Praxis umgesetzt werden kann. Die Erfahrungen und Konzepte werden dokumentiert, um anderen Lernbegleitenden und Einrichtungen Inspiration für eigene Projekte zu geben.
Das Projekt richtet sich vor allem an Lernende der dritten und vierten Klassen, kann aber grundsätzlich auch mit älteren Kindern oder Jugendlichen umgesetzt werden.
Neben den Teilnehmenden selbst richtet sich die Dokumentation des Projekts auch an: